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Portugal - Vierter Offroad Tag

Region Guadiana Die Tour am vierten Tag führte uns in den Osten an den Grenzfluss Rio Guadiana. Wieder ging es zunächst auf die Autobahn, diesmal Richtung Spanien bis zur letzten Ausfahrt vor der Grenze und dann auf dem kürzesten Weg zum Fluss. Auch diesmal hatten wir wieder tolles Wetter mit strahlendem Sonnenschein und mit Temperaturen bis 30°C. Vom Ort Azinhal ging es über eine Offroadstrecke durch wunderbare blühende Kakteenwälder zum Guadiana. Hier legten wir an der Ruine einer Finka eine Pause ein und genossen den Blick auf den hier noch sehr breiten Fluss. Anschließend fuhren wir einige Kilometer weiter am Ufer entlang. In Mertola hatte uns Holger wieder eine Mittagspause organisiert. Dort wartete schon ein leckeres Essen auf uns, hauchdünne gegrillte Scheibchen vom Porco Preto, das „Schwarze Schwein“ und so oft frisch gegrillter Nachschlag wie wir wollten. Das nächste Ziel war Pulo do Lobo, der „Wolfssprung“. An dieser Stelle ist der Fluss Guadiana extre...

Portugal - Dritter Offroad Tag

Region Südwesten bei Sagres Der heutige Tag begann erst einmal mit einem Schreck, die Fahrertür unseres Discovery lies sich nicht öffnen. Alle Versuche von innen oder aussen zu öffnen brachten nichts. Also war für mich erst einmal Klettern über den Beifahrersitz angesagt, anschliessend fuhren wir zum nächsten Land Rover Händler bei Faro. Dort ging es unserem Disco so wie mir beim Zahnarzt, es tat plötzlich nichts mehr weh, besser gesagt beim Vorführen des Problems funktionierte wieder alles. Na ja, auch ein Discovery 3 ist halt ein Land Rover, wenn es ernst wird läßt er dich nie im Stich ;-). Für fuhren dann eilig der Gruppe hinterher, die bereits in den äußersten Südwesten des europäischen Kontinents gestartet war, zur Südküste kurz vor Sagres. Den ersten Sichtkontakt mit dem Meer hatten wir kurz hinter Burgau bei der Ruine eines alten Forts zum Schutze der Küste. Ausgewählt hatte uns Holger diese Stelle, weil es hoch oben von der Steilküste einen tollen Ausblick auf ...

Portugal - Zweiter Offroad Tag

Region Serra de Monchique Auch heute morgen wurden wir wieder vom Sonnenschein geweckt und genossen die schöne Aussicht aus unserem Wohnwagen. Auf dem Weg zum Frühstück begrüsste Gabi auch wieder unseren "persönlichen Hotel-Wachhund" ;-) Danach starteten wir in den nächsten "Offroad-Tag, die Anreise erfolgte über die Autobahn. Holger führte uns dann teilweise auf der Dakar-Strecke zum Berg Foia, mit gut 900m die höchste Erhebung der Algarve. In dieser Region gibt es viele, wunderbar duftende Eukalyptusbäume. Bei dem klaren sonnigem Wetter konnten wir immer wieder die schöne Aussicht geniessen. Das Mittagessen genossen wir in einem Olivengarten, Gabi aß ein landestypisch zubereitetes halbes Hähnchen und ich ein leckeres gebratenes Zicklein. Nach dem Essen fuhren wir nördlich um den Foia herum und danach wieder auf einen Abschnitt der Dakarstrecke. Der Weg wurde zunehmend schmaler und Holger, Andreas und Homer im Führungsfahrzeug mussten immer wieder Äste ...

Portugal - Erster Offroad Tag

Region São Brás de Alportel, Loulé und Salir Am Montag genossen wir zuerst das Frühstück im Hotel, leider war die Auswahl doch etwas begrenzt und blieb die Woche über auch völlig identisch,, aber wir sind ja nicht sehr anspruchsvoll ;-) und das wichtigste am Frühstück sind ja auch die netten Gespräche mit "Gleichgesinnten". Danach starteten wir bei strahlendem Sonnenschein unsere erste Offroad Tour. Wir fuhren zur wunderschönen Finca (genau gesagt ein "Casa") von Holger und Annelies im Bereich zwischen São Brás de Alportel, Loulé und Salir. Hinter der Finca fuhren wir in Holgers „Spielwiese“. Dort gibt es jede Menge Natur wie alte Korkeichen, frei grasenden Rinderherden und wirklich jede Menge Möglichkeiten Offroad Spaß zu haben. In Holgers kleinem „Twin Peaks“ konnten wir die Offroad-Fahigkeiten unserer Fahrzeuge und Reifen auf dem losem Schotter sehr gut testen. Nach dem „Twin Peaks“ ging es weiter hinauf zum 400m Gipfel des „Monte dos Negros“. Nach einer...

Portugal - Ankunft im Hotel

Region Sao Bras de Alportel Am darauf folgenden Sonntag fuhren wir zusammen mit Alex und Marion weiter zu unserem eigentlichen Ziel in Portugal. Die 396 km lange Route führte uns an Sevilla, Huelva und Faro vorbei bis nach São Brás de Alportel zu unserem Hotel. Um 16:00 Uhr trafen wir dort ein und wurden gleich von den ersten „Offroad-Freunden“ herzlich begrüßt. Als nächstes wurde der Wohnwagen über eine steile und enge Auffahrt auf seinen Stellplatz manövriert und aufgestellt. Am Abend genossen wir unser erstes gemeinsames Abendessen. Serviert wurde eine Spezialität des Hauses "Rodizio de Picanha" nach brasilianischer Art. Das sind Spieße mit vielen verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten. Das Fleisch wird an großen Spießen gegrillt und dann nach und nach am Tisch frisch und heiß abgeschnitten. Dazu gibt es verschiedene Beilagen.

Portugal - Anreise vierte Etappe

Campingplatz Albolafia Freitags starteten wir dann zu unserem letzten Zwischenziel in der Nähe von Cordoba. Die 456 km lange Strecke führte uns durch das spanische Hinterland bis zum Campingplatz Albolafia. Bei dem schönen Wetter wurden natürlich auch gleich die Campingmöbel aufgestellt. Am Samstag besichtigten wir zusammen mit Alex und Marion das schöne Cordoba, die Stadt gilt als eine der touristischen Sehenswürdigkeiten Spaniens. Seit 1984 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit Cordobas ist die Mezquita, eine ehemalige Moschee, die 1236 zu einer christlichen Kathedrale geweiht wurde. Der Innenraum der Moschee mit 23.000 qm bot einmal Platz für 40.000 Gläubige und beeindruckt durch seinen Wald an Säulen (ca 860) mit schönen Torbögen aus Onyx, Marmor und Granit. Inmitten der ehemaligen Moschee wurde ab 1523 in 234 Jahren eine riesige Kirche im Stil der Renaissance gebaut, der Gegensatz der verschiedenen Baustile hat seinen eigenen Rei...